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Island - ein Reisebericht Seite 7

22.08.10: Der letzte Tag ....

... ist nun leider gekommen. Ein kühles Lüftchen wehte bereits in der Früh und begleitete mich auf meinem Morgenspaziergang zu den Pferden auf der Koppel - hin und wieder blitzte die Sonne auf und das wunderbare isländische Licht leuchtete. Nach dem Frühstück setzten Tom und Birta die Jungspunde zusätzlich etwas in Bewegung, so konnten wir noch ein paar "Actionbilder" mit nach Hause nehmen - danke dafür!

Der anschließende Ausritt bei mittlerweile eisigem "Lüftchen" ging auf und ab auf weichem Boden und flottem Tölt - teilweise in "Begleitung" von Schafen - es war ein Traum ....! Für das obligatorische Päuschen wurde ein relativ windgeschütztes Plätzchen ausgwählt. Klaus´ Teningur wollte unbedingt die Übersicht über die Gruppe haben und platzierte sich zu unserem Amusement sehr malerisch auf einem Hügel.

 

Eigentlich wollten Klaus und ich uns am Nachmittag in den hauseigenen Hot Pot setzen und noch einmal Pferde beobachten, aber Christiane hatte andere Pläne ... ( .. und das war richtig gut!!!!!) Resolut wie sie ist, hatte sie extra für uns den Zeitplan verschoben und einen tollen Ausflug geplant, den wir dann natürlich auch mitmachen konnten und sogar den "krönenden Abschluss"  eine hervorragende Lammkeule (das typische isländische Sonntagsessen) genießen konnten.

 

Was sahen wir?

Den Hof zu Stöng bzw. die Gebäudereste, der aus vulkanischer Asche ausgegraben wurde und vorher das Freilichtmuseum, in dem dieser Hof relativ original nachgebaut wurde. Wir konnten gut nachvollziehen, warum der Hof zu Stöng dort gebaut war, denn in unmitttelbarer Nähe fühlten wir uns wie in einer Märchenlandschaft, umgeben von bizarren Felsen, Wasserfällen und einem See. Es gab Pilze und Blaubeeren. Weiter ging es zu einem isländischen Wald (die Aufforstung wird konsequent betrieben) und heimatliche Gefühle kamen bei dem kurzen Spaziergang auf. Unser Weg endete bei einem herrlichen überdachen Grillplatz. Im Wasser sahen wir eine Gruppe von Enten, die meiner Erinnerung nach, nicht sehr häufig in Island zu finden ist. Zu guter Letzt machten wir beim Hjálpafoss Station. Auch dieser Wasserfall ist"ein Gedicht".

Kurz vor 20 Uhr fuhr uns Tom zum Flughafen - es regnete genauso wie wir es auch bei der Anreise zur Farm hatten, nur war es noch heller und wir konnten noch einen die isländische Landschaft genießen. Der Blick in die Weite, der hat schon etwas .....

 

Der Rückflug nach München war sehr angenehm - ein klein wenig konnten wir auch schlafen, aber wir fühlten uns doch ziemlich k.o. Andrea war ein Schatz und holte uns vom Flughafen ab.

 

Nun schwelgen wir noch in Erinnerungen und müssen die Fotos der Reihe nach sichten, aber der Islandvirus hat uns erwischt, nächstes Jahr fahren wir wieder dorthin und freuen uns auf ein Wiedersehen mit Christiane und Óli und Byrta und den tollen Pferden. Bei jedem Ausritt wird es jetzt für uns das "Kommando" geben: READY FOR TÖLT ....... ;-))) !!??

  • Ganz unten unser "Eintrag" ins Gästebuch ...
Danke

Unbedingt ansehen ...

Total "infiziert" von Island, seinen Pferden und Menschen (besonders denjenigen vom Hof EdilsstadirI) ist Sabine. Auf ihrer Seite gibt es viele tolle Fotoberichte!!!

Vielen Dank ...

... an Firma ChampionRider, für kompetente Beratung und prompte Zusendung bzgl. Regenmänteln und Schuhwerk vor unserem Islandaufenthalt ...!!

Unbedingt lesenswert ...

... ist dieser Zeitungsartikel nach einem Besuch in Egilsstadir1